Nach einem starken Abschlusstraining am Mittwoch schien die Herren 1 bestens gerüstet für den Doppelspieltag am Samstag. Doch was in der Halle folgte, war ein Auf und Ab zwischen „top“ und „flop“.

Spiel 1: TSV Forstenried – TSV München-Ost 3:1 (25:20, 25:22, 20:25, 25:21)

Gegen den Gastgeber TSV Forstenried, mit dem man sich bereits beim eigenen Vorbereitungsturnier ein ausgeglichenes 1:1 geliefert hatte, fehlte diesmal über weite Strecken der nötige Biss. Energielos und fahrig wirkte die Mannschaft – eher wie eine Altherrentruppe als wie ein ambitioniertes Bezirksklasseteam.

Zudem setzten zahlreiche Aufschlagfehler die Forstenrieder kaum unter Druck. Erst nach einem 0:2-Rückstand blitzte kurz Hoffnung auf: Der dritte Satz konnte verdient gewonnen werden. Doch anstatt die Wende zu schaffen, schlich sich im vierten Satz erneut der Schlendrian ein – und das Spiel ging mit 1:3 verloren. Glückwunsch an den Gastgeber, der die Geschenke dankend annahm.

Spiel 2: TSV München-Ost – SC Vierkirchen 2 3:0 (25:9, 25:21, 25:22)

Im zweiten Spiel des Tages wartete mit dem Aufsteiger SC Vierkirchen 2 ein Gegner, den man bereits vor zwei Wochen klar mit 3:0 besiegt hatte. Und auch diesmal stand am Ende ein deutlicher Sieg auf der Anzeigetafel – allerdings mit Licht und Schatten.
Der erste Satz war eine Demonstration: konzentriert, druckvoll, souverän – der Gegner wurde einstellig abgefertigt. In den folgenden Durchgängen wirkte die Partie eher wie eine Pflichtaufgabe. Die Ost-Herren spielten das Match solide, aber ohne die letzte Spannung zu halten.

Überschattet wurde der Sieg von einer erneuten Verletzung von Kai, der nach seiner überstandenen Schulterverletzung gerade erst wieder ins Team zurückgekehrt war. Trotz des unglücklichen Endes zeigte er in seinem Comeback eine starke Leistung und wurde folgerichtig von der Mannschaft zum MVP des Spieltags gewählt.

Ein gebrauchter Tag mit gemischten Gefühlen: Eine enttäuschende Vorstellung gegen Forstenried, ein Pflichtsieg gegen Vierkirchen – und die bittere Verletzung von Kai. Für die kommenden Spiele heißt es nun, die Trainingsleistung endlich auch wieder aufs Feld zu bringen.


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